Die Polemik von Markus Schneider gegen die Solidaritätsstiftung fährt auf zwei Schienen. Erstens fielen alle Beispiele, die die Befürworter anführten, in die Zuständigkeit des Staates. Zweitens sei Gutes tun ein harter Job. Die Leute, die die Stiftung forderten, genügten dieser Anforderung nicht.
Im ersten Punkt führt Schneider etwa die 250000 «working poor» an. Ihnen zu helfen, sei Aufgabe des Staates, und die bürgerliche Mehrheit stehe knapp davor, dies zu tun. Schön wär’s. «Working poor» gibt es schon lange. Die entsprechenden Ideen, wie ihr Problem finanziell gelindert werden könnte, sind über dreissig Jahre alt. Wenn Bundesrat Pascal Couchepin heute diese Ideen aufnimm ...