Am untersten Ende der medialen Verwertungskette stehen in der Deutschschweiz über 10 000 Zeitungsverträger. Ihre Löhne liegen, hochgerechnet auf ein 100-Prozent-Pensum, weit unter der gewerkschaftlichen Mindestforderung von 4000 Franken, nämlich bei 3100 Franken plus 10 Prozent Nachtzuschlag. Marktführer bei der Frühzustellung ist die Presto AG, eine Tochter der Post. Verleger Hugo Triner kämpft seit Jahren für eine anständige Entschädigung dieser unentbehrlichen Helfer. Die haben es sowieso schon schwer, denn ihre Pensen werden wegen der rückläufigen Abonnentenzahlen immer kleiner. Pikant: Presto-Mutter Post rühmt sich, schon seit 1. Januar 2014 Mindestlöhne über 50 000 ...