Frau Onken, offenkundig wurde Armeechef Roland Nef nicht mit der Trennung von seiner Freundin fertig. Wie deuten Sie sein Verhalten?
Ich beziehe mich auf seinen TV-Auftritt anlässlich der Pressekonferenz, dieser spricht für sich, war äusserst bedauerlich und darüber hinaus peinlich. Nef war offensichtlich nicht in der Lage, die Faktenlage realistisch einzuschätzen. Er macht die Medien für ein Fiasko verantwortlich, das er selbst verursacht hat. Zudem droht er: Eine Strafanzeige gegen den Blick habe er lanciert, weitere könnten folgen. Die ganze Tragik einer geballten, aber unterdrückten Aggression kommt schliesslich im Satz «Jetzt reicht es» zum Ausdruck.
Da befindet sich einer auf ...