Es ist der kälteste irische Winter «seit 30 Jahren», «seit 40 Jahren», «seit 1963», die Zahl der in den Zeitungen und an den Pub-Tischen genannten Jahre steigt parallel zur Dauer dieses Winters. Es sind minus sechs Grad am Tag, nachts sind es minus zehn, es liegt gerade mal ein Hauch von Schnee, und in Irland geht nichts mehr. Den Kommunen geht das Streusalz aus, den Brennstofflieferanten das Heizöl, die Brot-, Milch- und Wasserregale der lokalen Supermärkte sind leergehamstert, nach acht Uhr dürfen keine Busse mehr fahren, Tausende Haushalte haben kein Wasser.
Es dauert jetzt schon drei Wochen, und die Meteorologen rechnen auch für die kommenden Tage mit Minustemperaturen und Sc ...