Keine Frage: Seine Filme sind Zumutungen, Geduldsproben, die der eine als Drangsal empfindet, der andere als Faszinosum. Das Verrückte: Der Autor und Regisseur dieser aus allen Rastern fallenden Lichtspiele, der Amerikaner Terrence Malick, 73, profitiert von beiden Seiten. Hollywoodgrössen, von Brad Pitt, Cate Blanchett, Christian Bale über Natalie Portman, Sean Penn bis Ryan Gosling und Michael Fassbender, reissen sich darum, mit von der Partie sein zu dürfen. Seit seinem Erstling «Badlands» (1973), den zahlreiche Regisseure wie Oliver ÂStone oder Quentin Tarantino als Inspirationsquelle nennen, gilt Malick als Eigenbrötler, als stille Autorität mit einem altmodischen Stehvermögen ...