Wie immer, wenn es um die Umwelt geht, werden auch beim gegenwärtigen Ölleck Superlative bemüht: Während der amerikanische Präsident Obama von der «schlimmsten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA» sprach, bezeichnete der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen das Ereignis gar als «globale Umweltkatastrophe». Ganz anders ist die Einschätzung einer Gruppe führender britischer Meeresforscher: Die Ölpest habe zwar kurzfristig gravierende Folgen für Natur und Menschen, die langfristigen Schäden seien aber wahrscheinlich gering. Die Forscher widersprechen auch der Anweisung des Weissen Hauses an BP, das Öl stärker zu bekämpfen – denn: «Nichtstun ist manchmal die beste ...