Schultze, ein pensionierter Bergarbeiter aus einem Kaff in Sachsen-Anhalt nahe der Saale, ist in sich versackt. Sein Lebensraum ist eng, eingegrenzt von Kali-Abraumhalden, Häuschen und Strassen, welche nirgendwohin zu führen scheinen. Er hat nur seinen Schrebergarten, seine Freunde im Vorruhestand, den Stammtisch und sein Akkordeon. Auf dem spielt er die übliche Polka, die auch in enger musikalischer Routine erstarrt ist.
Eines Tages hört er in seiner kleinen Wohnung aus dem Radio eine Musik, die ihm eine Schneise aus seiner sozialen Enge öffnet. Er übt und findet zunehmend Gefallen an der temperamentvollen Musik aus den Bayous von Louisiana. Und Schultze (Horst Krause) spricht kaum ei ...