Man stelle sich eine Klassenzusammenkunft vor, etwa in Zürich Wiedikon oder Los Angeles. Zum Apéro werden Bilder vom Nachwuchs herumgereicht, bei der Suppe erzählt man sich Abartiges aus dem Firmenalltag, zum Lammfilet tauscht man Kleinanlegertipps und ergötzt sich beim Dessert an Scheidungsdetails. Und irgendwann bei Kaffee und Cognac kommt das Gespräch auf diesen Jungen, der in der elften Klasse von der Schule flog, weil er schon immer und immer öfter und schliesslich nur noch Musik machte, alles andere liegen liess, vierundzwanzig Stunden pro Tag. Wie hiess der noch mal, Ariel?
Ja, Ariel Pink, bürgerlich Rosenberg. Und sein Schulschatz von damals hat erst kürzlich eine seiner Kass ...