Das Museum Oskar Reinhart in Winterthur hat geschafft, was man lange für unmöglich hielt: Christoph Blocher zeigt seine Kunstsammlung. Jedenfalls einen Teil davon. Achtzig Meisterwerke seiner 400 Bilder von Schweizer Künstlern des 19. und von Anfang des 20. Jahrhunderts sind in der Ausstellung «Hodler-Anker-Giacometti» zu sehen. Die Ausstellung ist eine Pracht; Christoph Blocher selbst war, als er – erst am Tag der Vorvernissage – seine Bilder, die zu Hause in seiner Villa dichtgedrängt an den Wänden hängen (in Petersburger Hängung), so grosszügig in Winterthur an den in Himmelblau, Ochsenblutrot und Fliederviolett gestrichenen Wänden sah, überwältigt (er hatte den Auss ...