Ich weiss, ich bringe mich in den Verdacht, partout originell sein zu wollen – aber ich bin nun mal kein grosser Freund von Schaumweinen. Es entgeht mir nicht, dass der Unterschied zwischen einem Dom Ruinart und einem Prosecco so beträchtlich ist wie der ihres Preises. Aber es fällt mir nach wie vor schwer, einen sehr guten von einem anständigen Champagner zu unterscheiden, es sei denn, ich quirle den ganzen Schaum heraus und trinke den so malträtierten Wein wie einen ruhigen Weissen, was ja wohl nicht der Witz der Sache ist. Wie auch immer, Champagner halte ich, offen gestanden, nur bei einer Gelegenheit für unerlässlich: Wenn es gilt, am Morgen nach einer stürmischen Nacht durch ...