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Nach zwölf Jahren steten Bemühens kann man das Fazit ziehen: Grosse, alte Zeitungsmarken werden nie zu Online-Marken werden. Medienhäuser müssen anderswo Geld verdienen.
Wir können uns noch gut erinnern, als ums Jahr 2000 die grossen Verlagsmanager des Wall Street Journal uns kleine Schweizer Verlagsmanager vor Ort beehrten. Sie sagten uns, und sie sagten es im Tonfall der Siegermächte, sie hätten für die Online-Ausgabe ihrer Zeitung bereits 250 000 zahlende Abonnenten gewonnen. Hei, da sind die Münder von uns kleinen Schweizern weit aufgeklappt. Wir dachten, das Wall Street Journal hätte das ultimative Erfolgsrezept für die Zeitung der Zukunft gefunden. Das Erfolgsrezept schien so simpel: Die Leser, die früher für die gedruckte Ausgabe bezahlten, bezahlten nun einfach für die Internet-Edition. So simpel. Inzwischen sind die Münder von uns kleinen ...
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