Ab und zu hört oder liest man Sätze, die glücklich machen. Manche sind so kühn oder absurd, dass man sie sich sofort zu eigen macht. «Quando ce n’è più ce n’è ancora», sagte mein Grossvater gelegentlich, «wenn nichts mehr da ist, ist immer noch etwas da.» Meinen rationalen Vater machte der Satz rasend. Entweder war da etwas oder eben nichts. Anderen leuchtet der Satz unmittelbar ein. Bezieht er sich auf Religion, Geld, Sport, Liebe? Keine Ahnung. Aber wer schwimmt, weil er grad keinen Boden mehr hat und nicht in Selbstmitleid ertrinken will, kommt mit Grossvaters Einsicht heiterer an Land als mit selbstauferlegten Zusammenreiss-Befehlen. Es sei denn, wie gesagt, er baue auf di ...