Keiner lässt sich gerne vertreiben. Also wehrt sich Germanist Peter von Matt in einem grossen Interview (Tages-Anzeiger vom 31. 12. 2009) gegen die «selbst ernannten Schweiz-Besitzer» von rechts. Er lasse sich sein Land nicht wegnehmen. Dem gleichen Verteidigungsimpuls folgen allerdings auch die von ihm als «politische Fundamentalisten» angegriffenen Taktgeber der SVP: Sie wollen sich ihr Land ebenso wenig wegnehmen lassen. Abwechselnd nicht von Muslimen, von EU-Vögten, von Deutschen oder von kriminellen Immigranten.
So weit, so abgehangen. Es scheint sich um die übliche Aufstellung im medialen Sandkasten zu handeln: hier die differenzierte, weltoffene, multikulturelle Schweiz, dort ...