Im Erdgeschoss des ausgebombten Gebäudes herrscht Jahrmarktstimmung. An Kleiderständern hängen T-Shirts und Halstücher in den Farben der Revolution, und in der Mitte des brandgeschwärzten Raums stehen Tische, auf denen Verkäufer Kassetten und CDs mit revolutionärer Musik feilbieten. Besonders beliebt sind libysche Rapper, die sich über Muammar Gaddafi lustig machen oder die Helden des Aufstands besingen. Zu haben sind auch Fotomontagen, auf denen Gaddafi im Fussballtrikot zu sehen ist, wie ihm die rote Karte gezeigt wird. Die Wände sind übersät mit Graffiti der Rebellen, nicht nur auf Arabisch, sondern auch in der Schrift der Berber, die bei der Erstürmung von Tripolis eine ...