Es waren versöhnliche Worte, mit denen sich Novartis-Chef Daniel Vasella vergangene Woche aus dem Verwaltungsrat der Credit Suisse Group verabschiedete: Nach den Aufräumarbeiten im letzten Jahr sei die Bank nun unter der Führung von Oswald J. Grübel und John J. Mack wieder gut auf Kurs. Zudem wolle er nach seinen sechs Jahren im Verwaltungsrat Platz für neue Kräfte schaffen.
Doch waren dies wirklich die Gründe, die den momentan angesehensten Schweizer Ma-nager veranlassten, beim CS-Konzern das Handtuch zu werfen? Schon seine Äusserungen am Tag seiner Demission gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung gehen in eine andere Richtung: Freimütig sinnierte der abtretende CS-Verwaltungsrat d ...