«Man muss Prioritäten setzen», heisst eine beliebte Politikerphrase. Der Zürcher SP-Justizdirektor Markus Notter verhalf diesem Satz zu ganz neuen Dimensionen. Als im letzten Jahr ein übler Gewaltverbrecher durch eine Justizpanne freikam und darauf einen Taxifahrer ermordete, verhängte Notter umgehend einen «Informationsstopp» über die Hintergründe der Tötung. Wir lernen: Die Rettung der eigenen Haut hat im System Notter erste Priorität.
Bereits 2006 ging ein Verwahrter während seiner Hafturlaube auf Prostituierte los. Warum ein «verwahrter» Serienvergewaltiger Freigang erhält und mit Viagra versorgt wird, mochte Sozialdemokrat Notter – prioritär – nicht näher erläuter ...