Mit einer Gesundheitsreform wird den Stimmbürgern einmal mehr versprochen, sie führe zu einer Prämienentlastung. Wahrscheinlicher ist das Gegenteil.
Kommt die lange Geschichte über die Finanzierung von stationären und ambulanten medizinischen Leistungen, kurz Efas genannt, zu einem einigermassen guten Ende, wie der Berner Mitte-Politiker Lorenz Hess am Ende der Beratung im vergangenen Jahr hoffte? Die Stimmbürger werden am 24. November über diese Revision entscheiden. Worum geht es? Stationäre Leistungen werden heute zu 55 Prozent von den Kantonen übernommen und nur zu 45 Prozent durch die Krankenkassen. Ambulante Behandlungen werden hingegen zu 100 Prozent durch die Kassen beziehungsweise Prämienzahler finanziert. Neu sollen die Kantone auch die Kosten für ambulante Behandlungen mittragen. Das erklärte Ziel der Reform ist ...
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