Draussen dunkelte es. Ich sass mit meiner Bekannten im Zürcher Kunsthaus-Restaurant. Vor uns lag eine Ausgabe der Weltwoche mit einem erstaunlich wohlwollenden Porträt des Politikers Christoph Blocher. Es muss ums Jahr 1996 gewesen sein.
Die Bekannte, gebürtige Amerikanerin, brach in spontane Begeisterung aus. Blocher sei ein unglaublich interessanter Politiker. Was sie genau sagte, weiss ich nicht mehr, aber ich war überrascht, dass ausgerechnet sie, die doch den rechten US-Präsidenten Reagan so gar nicht schätzte, bei diesem Blocher derart auf Touren kam.
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