In den vierziger Jahren sah man in Winterthur häufig einen jungen Mann am Strassenrand stehen, der aufmerksam die vorbeifahrenden Autos beobachtete. Dann und wann notierte er sich etwas. Es waren die Kennzeichen jener Fahrzeuge, die dem Jüngling ein wenig klapprig erschienen. Deren Besitzern stattete er daraufhin eine Visite ab und machte sie höflich auf die Möglichkeit eines Neuwagenkaufs aufmerksam. «Geld verdient man im Verkauf», lautete die Maxime des jungen Hugo Erb. Nicht mit einer Reparaturwerkstatt wie sein Vater.
Wie Recht er hatte! Als er gut 60 Jahre später stirbt – im Sommer 2003 – gehört er zu den reichsten Schweizern. Mit einem Familienvermögen von 1,5 bis 2 Millia ...