Erinnern Sie sich noch, als «die Eidgenossenschaft in ihren Grundfesten erschüttert» war? Einen Monat ist’s her.
Der erregte Kommentar stand in den zwanzig Blättern des CH-Media-Konzerns. Er bezog sich auf die sogenannte Crypto-Affäre. Es ging um getürkte Funkgeräte vor fünfzig Jahren.
Es war ein typisches Beispiel für den Hysterie-Journalismus der Neuzeit. Die Medien konstruieren Skandale, Weltuntergänge und Katastrophen, auch wenn kein objektiver Grund für solche Dramatik gegeben ist.
Und dann kam Corona. Und dann passierte etwas Merkwürdiges. Den Panik-Journalisten verschlug es die Sprache.
Zuvor war das Jahr 2020 in den ...