Am Jakobitag im Jahre des Heils 1333 konnte ein findiger Junge in Luzern grausiges Morden verhindern. Trotz eingeschworener Schweigepflicht fand er einen Weg, sein Wissen mitzuteilen: «O Ofen, Ofen, dir muss ich’s klagen, denn ich darfs ja keinem Menschen sagen. Es sind viele Leute versammelt unter den grossen Schwibbogen bei der Egg . . .» Der Junge hatte seinem Schwur, «keinem Menschen» etwas zu verraten, Genüge getan er hatte ja bloss mit dem Ofen gesprochen. Dank der listigen Indiskretion wurde die Mordnacht verhindert, blieb Luzern bei seinen Verbündeten und die Habsburger draussen vor den Toren.
Das Obergericht des Kantons Zürich hat Margrit Zopfi und Esther Wyler letzte Woch ...