Der FriedensÂnobelpreisträger führt nun Krieg in sechs Ländern. Es ist das Ergebnis eklatanter Versäumnisse in den letzten Jahren. Sein Handeln belegt die alte Erkenntnis, dass, wer Krieg vermeiden will, sich auf ihn vorbereiten sollte – strategisch, politisch, ideologisch, diplomatisch und zu guter Letzt auch militärisch.
Präsident Obama erntet, was er (nicht) gesät hat. Er führt im Mittleren Osten Kriege, deren Ende nicht abzusehen ist. Der Schlafwandler, wie ihn sogar die New York Times nennt, ist abrupt erwacht. Vor der Uno begründete Obama sein Vorgehen. Der Kontrast zur naiv-herablassenden Rede des Vorjahres ist geradezu erschütternd.
Vor einem Jahr hatte er proklamiert, d ...