Wer von Luzern mit der Bahn oder via A8 durch den Lopper ins Tal der Sarneraa reist, fährt nicht ins internationale Zug oder in zugebaute Schwyzer Bezirke. Aber auch nicht in eine vergessene Berg-Enge, die sich entleert.
Der Aufbruch entstand aus Frust. 2003 stritt eine hochrangige Obwaldner Delegation, angeführt von Finanzdirektor Hans Wallimann (CVP) und Ständerat Hans Hess (FDP), sich mit Finanzminister Kaspar Villiger (FDP) und dessen Entourage über die Kriterien zur Berechnung der kantonalen Steuerbelastung. Mit einer korrekteren Statistik, so hofften die Innerschweizer, könnten sie das Etikett abstreifen, das ihnen wie ein Schandmal in die Haut gebrannt war: «Steuerhölle der Sch ...