Wenn künftige Historiker die Gründe für Putins Angriffskrieg erforschen, werden sie in dessen Rede vor dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum am vergangenen Freitag fündig.
Entnazifizierung, Demilitarisierung, Novorossija und Russische Welt – alles nur Tortenguss fürs lokale Publikum.
Vor den internationalen Vertretern (kaum jemand aus dem globalen Westen, die meisten aus dem «Rest der Welt») öffnet der russische Präsident sein Herz. Die disruptiven Stürme, die jetzt über die westlichen Volkswirtschaften hereinbrächen, hätten diese sich selbst zuzuschreiben: ihren «geostrategischen Ambitionen».
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