Sie ist wieder im Gang: die grosse Suche nach den passenden Geschenken. Zehntausende von Konsumenten durchstöbern Geschäfte und Warenhäuser in der löblichen Absicht, ihren Lieben etwas zu kaufen, das ihnen Freude bereiten soll.
Dem Enthusiasmus beim Weihnachtsshopping setzt der amerikanische Ökonom Joel Waldfogel jedoch einen Dämpfer auf. Geschenke seien meistens eine Verschwendung. Denn die Präsente, die unter dem Weihnachtsbaum liegen, hätte man sich selber nie gekauft. Abgesehen vom (nicht messbaren) emotionalen Element der Rührung, von Onkel Fritz eine Pfeife oder von Tante Mathilde eine Krawatte zu erhalten, interessiert sich der Ökonom für die Frage: Wie viel hätte der Be ...