Solche Topjobs sind rar und werden nur selten vergeben. Der Schweizer Kurt Koch wurde in die Kurie nach Rom berufen. Er präsidiert seit dem 1. Juli den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen. Die Ernennung zum Kardinal – und damit ins Spitzengremium der Kirche – wird eine Formsache sein. Damit gehört Koch weltweit zu den einflussreichsten Katholiken und bald auch zum exklusiven Kreis jener rund hundert Männer, die für die Wahl des Papstes zuständig sind.
Auf den ehemaligen Bischof des Bistums Basel wartet eine herkulische Aufgabe, die so ganz unpassend zu seinem äusseren Erscheinungsbild anmutet: Der meistens weit nach vorne gebeugte, eher gebrechlich wirkende T ...