Andreas Steibl scheint gradewegs dem CD-Cover der Schürzenjäger entsprungen. Ein Mittdreissiger mit blondem langem Haar, braun gebrannt, strahlendem Auftritt und – zum Ärger der Schweizer Touristiker – genauso erfolgreich. Wie beim Austria-Ländlerpop ist auch beim Wintersportort Ischgl in Tirol nicht auf Anhieb klar, was ihn attraktiv macht. Steibl sagt: «Die Zahlen sprechen für Österreich. Wir konnten auch wieder Gäste aus der Schweiz hinzugewinnen. Das ist eigentlich ein Zeichen, dass das Schweizer Produkt nicht marktgerecht ist.» Steibl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ischgl, empfängt den Besuch in seinem schmucklosen Büro am Rande der Fussgängerzone. Wer gute Za ...