Lässig schleppt sich die Drummachine über die sonnenbleiche Strasse in den nächstliegenden Schatten. Der Schatten ist eine Laube, und Lauben gibt es in der Hauptstadt. Hier, im absoluten Jenseits von Berner Rock und fast im Geheimen, musiziert einer drauflos – nicht im Sinn von ex und hopp, sondern seit Jahren. Heisst Dimitri Grimm, sammelt Sounds, bastelt Loops, kombiniert und rekombiniert, reichert an, lässt wuchern, verdichtet und schafft Luft dazwischen, lässt Türen und Fenster seiner Tracks weit offen, hört vielleicht Radio und importiert eine Melodie, lässt eine kleine Sinusmelodie die Technogeschichte simulieren, buttert das «Luegit vo Bärge u Tal» eines gefilterten Jodel ...