Die Zürcher Offiziersgesellschaft empfiehlt Ex-Oberst Christoph Blocher nicht zur Wahl. Die Kollegen aus Schaffhausen unterstützen gar einen Dienstuntauglichen. Der übergangene Ständeratskandidat und Unternehmer Thomas Minder redet von «Filz». Die Betroffenen widersprechen.
Im Endspurt vor den Wahlen überbieten sich Medien, Verbände und Lobbyorganisationen mit Wahlempfehlungen. Auch wenn viele Bürgerinnen und Bürger sich längst entschieden oder gar schon brieflich gewählt haben – die Empfehlungsindustrie läuft auf Hochtouren.
Wie stark sich die Wähler von den inflationär anmutenden Aufrufen beeinflussen lassen, bleibt offen. Gesichert scheint die Erkenntnis, dass die zahllosen Empfehlungen nur dann ein grösseres Echo auslösen, wenn sie aus irgendÂeinem Grund auf Unverständnis oder Widerspruch stossen. Dabei sind es weniger die ÂEmpfohlenen, die zu reden geben, als die Nicht-empfohlenen.
So geschehen bei SVP-Ständeratskandidat Christoph Bloch ...
Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.
Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.
Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.
Unzulässig sind:
Antisemitismus / Rassismus
Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
Kommentare, die kommerzieller Natur sind
Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.
Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.
Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.