Obwohl die internationale Finanzkrise die schweizerischen Finanzinstitute hart getroffen hat – in dieser Hinsicht liegt unser Land auf Rang vier hinter den USA, Grossbritannien und Deutschland –, musste der Staat nur einer Grossbank unter die Arme greifen. Zum einen mit rund sechs Milliarden Franken Eigenkapital durch den Bund, zum anderen durch die Übernahme von rund fünfzig Milliarden Franken toxischer Anlagen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB).
Wie wir in unserem soeben erschienenen Buch (Frank Bodmer, Silvio Borner: «Crash. Marktversagen Staatsversagen», Rüegger, 2010) darlegen, ist es dazu durch Manage- ment-, Markt- und Regulierungsversagen gekommen. Die Bankmanager ...