An dieser CD ist nichts aussergewöhnlich. Oder alles. Sie heisst «Real Book Stories», und unter dem «Real Book» verstehen Jazzer das um die Klassiker der Moderne erweiterte «Great American Songbook» – die «Standards» plus jene Titel von Miles Davis, Theolonious Monk, Dave Brubeck oder weiss wem, die zu solchen geworden sind. Der eiserne Bestand, das kleinste gemeinsame Vielfache, der grösste gemeinsame Nenner aller Improvisatoren. Das, worauf sich alle, so oder anders, irgendwann und immer wieder beziehen. Womit jeder aufgewachsen ist, der Fundus an kollektiver Erinnerung. Da, nach einem berühmten Wort von Jean Paul, die Erinnerung das einzige Paradies ist, aus dem wir nicht ver ...