Revolutionäre tragen keine Krawatten. Doch der 64-jährige Steve Bannon wirkt in Zürich gepflegter und attraktiver als noch vor einigen Monaten, als er als fleischgewordener Mephisto durch das Weisse Haus tigerte und der Welt das Schlimmste überhaupt antat: Er machte Donald Trump zum mächtigsten Mann der Welt. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist der böse Geist wieder in seine Flasche zurückgekehrt. Seit dem Rausschmiss als präsidialer Berater ist der einstige Breitbart-Verleger, Investmentbanker und Hollywoodproduzent wieder Privatmann und hauptberuflich Verkünder der konservativen Weltrevolution. Am Dienstag: sein erster öffentl ...