Vor fünfzehn Jahren stand ich im Mittelpunkt einer globalen Debatte über Meinungsfreiheit und das Recht, satirische Karikaturen von religiösen Figuren und Symbolen zu veröffentlichen. Als Kulturredaktor der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten bestellte ich im Herbst 2005 bei Mitgliedern des dänischen Karikaturistenverbands Zeichnungen des Propheten Mohammed – unser Beitrag zu einer Debatte über Selbstzensur in Dänemark und Westeuropa beim Umgang mit dem Islam in Büchern, Museen, Medien, Theatern und so weiter. Auslöser meiner Initiative war die Veröffentlichung eines Kinderbuchs über das Leben des Propheten Mohammed. Mehrer ...