Es geht wieder los. Das Sägemehl dampft. Über wie Heuballen gespannten Rücken suchen Hände nach den richtigen Griffen. Dann der Ruf des Kampfrichters, der diese gespeicherten Urkräfte freisetzt; die Beine bohren sich in den Boden, bis es einem der Schwinger gelingt, den Gegner ins Taumeln zu bringen. Kurz, Lätz, Souplesse, Hüfter, Schlungg, Wyberhaken, Gammen – die Namen der Schwünge sind mal brachial, mal elegant, wie der Sport selbst.
Im freiburgischen Estavayer-le-Lac messen sich an diesem Wochenende die besten Schwinger des Landes, hier sind die Bösen die Guten. Wer aus den einzelnen Kantonen und Sektionen für das Eidgenössische nominiert wird, hat sich in den letzten drei ...