Herr Federer, welcher Schlag war Ihr schönster in diesem Jahr?Ich erinnere mich gut an einen unglaublichen Ball in der Daviscup-Begegnung gegen Holland. Ich stand am Netz, mein Gegner Sjeng Schalken ebenfalls, und da hat er mich mit einem hohen Ball überlobbt, und ich dachte: «Oops, den erwische ich wohl nicht mehr.» Aber ich bin trotzdem zurückgerannt, habe den Ball blind – mit dem Rücken zum Gegner – zwischen meinen Beinen zurückgeschlagen und den Punkt gemacht. Ein solcher Schlag in einem so entscheidenden Moment, das war unglaublich.
Dieser Punkt war schöner als der entscheidende Schlag zum Wimbledon-Sieg?Ja. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Endlich! Endlich gelang mir auch ...