Anders als viele italienische Schriftsteller ihrer Generation – der Dreissig- bis Vierzigjährigen – hat die Autorin und Schauspielerin Margaret Mazzantini Lust, sich der Herausforderung grosser Themen zu stellen. Vielleicht ist dies einer der Gründe, weshalb ihr zweiter Roman «Geh nicht fort» beim Publikum und den Kritikern Erfolg hatte und den wichtigsten Literaturpreis Italiens, den Premio Strega, erhielt.
Timoteo, ein angesehener Chirurg, sieht sich mit dem schweren Unfall seiner fünfzehnjährigen Tochter Angela konfrontiert, die eines Morgens mit dem Mofa auf der nassen Strasse ausrutscht und einen beängstigenden Sturz erleidet. Das Mädchen schwebt zwischen Leben und Tod und w ...