Im Irak ist ein neuer Konflikt entbrannt. Es geht um Zahlen. Nicht um Zahlen von Toten oder Verletzten, sondern von Flüchtlingen, von solchen die zurückkehren. Allein im Oktober seien 60000 Iraker zurückgekehrt, behauptet die Regierung. Viel zu hoch sei die Zahl, meinen Flüchtlingsorganisationen, es sei höchstens die Hälfte gewesen, und auch dies sei bloss ein Bruchteil, gemessen an den Flüchtlingen, die noch in Syrien und Jordanien sitzen.
Der Streit zeigt untrüglich, dass sich im Irak etwas fundamental verändert hat. Die Zahl aller feindlichen Angriffe ist während fünf aufeinanderfolgenden Monaten stetig gesunken. Sie hat jetzt das Niveau von Anfang 2006 erreicht, die Zeit vor ...