Zuerst erzählen wir die Geschichte, wie die Kampagne gegen Christoph Mörgeli begann. Wir erzählen sie gerne, weil sie so treuherzig ist.
In der Beiz hocken ein paar Reporter des Tages-Anzeigers zusammen. Das Mittagessen kommt, und einer hat eine Idee. Man sollte mal hinterfragen, ob dieser Mörgeli als Wissenschaftler überhaupt etwas taugt. «Gute Idee», sagt die Tafelrunde, und einer übernimmt den Job. Dann kommt der Kaffee.
So lautet die offizielle Version des Tages-Anzeigers. Man kann das glauben. Dann ist es so, wie sich der kleine Hansli den Journalismus vorstellt.
Auch wenn man es nicht glaubt, muss man der Redaktion des Tages-Anzeigers auf die Schulter klopfen. Sie lancierte e ...