Nam-Joo Cho: Kim Jiyoung, geboren 1982. Kiepenheuer & Witsch. 208 S., Fr. 27.90
Die Erwartungen an diesen Roman sind hoch, die Kritiken weltweit gut, der britische Guardian lobte ihn als «Sensationserfolg aus Südkorea», und die New York Review of Books bezeichnete «die millionenfach verkauften Exemplare [. . .] als eine Art Mitgliederausweis, der die kollektive Erfahrung der Erniedrigung von Frauen belegt». Damit ist auch bereits gesagt, wovon «Kim Jiyoung, geboren 1982» handelt, nämlich von der Biografie einer Frau, die «irgendwo da draussen» lebt und so etwas wie die ...