Ärztliche Behandlungsfehler, die mit einem bleibenden Gesundheitsschaden oder gar dem Tod enden, sind keine Seltenheit. Diesen Eindruck vermittelt zumindest die Berichterstattung in den Medien. 20 Minuten schrieb 2009 über eine Frau, die bei einer Routineoperation starb, weil ihr eine Bluttransfusion der falschen Blutgruppe verabreicht worden war. Die Neue Luzerner Zeitung berichtete 2010 über ein Kleinkind, dem die Leber transplantiert werden musste, weil ein Notarzt ihm viel zu viel von einem Medikament gegeben hatte. Im Sonntagsblick war 2011 von einem Baby zu lesen, das einer Hirnhautentzündung erlag, die von den Ärzten unverständlich lange übersehen worden war. Wie riskant is ...