Obschon sich die Nachrichten wieder täglich verdüstern, mittlerweile betteln Spanien und Zypern um Geld, bleibe ich optimistisch für Europa. Zwar halte ich nichts von den Versuchen, die EU durch noch mehr EU, also mehr Brüssel, mehr Zentralismus und weniger Demokratie, zu heilen. Diese Kur läuft darauf hinaus, die Dosis jener Medizin zu erhöhen, die die Krankheit verursachte.
Der Euro war neben der Grenzabschaffung (Schengen) der bisher grösste Fehltritt in Richtung Zentralismus. Er sollte den wirtschaftlichen Druck aufbauen, um Europa auch politisch zu vereinheitlichen. Heute verschlingt die Rettung des Euro ungezählte Milliarden. Der Ruf nach noch «mehr Europa», um der Kri ...