Meine Frau und ich haben einen «historischen Entscheid» gefällt: Wir steigen aus dem von der Weinlobby aufgezwungenen Weinkonsum aus. Jetzt ist also Schluss – aber nicht grad sofort. Zum einen sagen uns nämlich die Mediziner, dass die Gefahr nicht akut sei. Stresstests der gefährdeten Organe sind positiv ausgefallen. Aber mit zunehmender Lebensdauer könnte das menschliche Kraftwerk störungsanfällig werden. Zum anderen verfügen wir über einen beträchtlichen Weinkeller. Es gibt also keinen Grund für ein überstürztes Handeln. Und Kosten hat diese blosse Ankündigung sowieso keine, weil alle Optionen offenbleiben: den Wein zu verkaufen, den Keller leer zu trinken oder ihn laufend ...