IIn der Nacht auf Mittwoch, Kiew liegt schon wieder einige Stunden Fahrt zurück, zieht mich Viktor Orbán an einer Autobahnraststätte zur Seite. Es ist ungefähr zwei Uhr morgens. «Können Sie noch ein paar Tage freimachen? Es ist streng geheim. Wir fliegen am Freitag nach Moskau zu Putin und dann weiter nach Aserbaidschan. Unsere Mission hat erst begonnen. Fortsetzung folgt.» Die Augen des Premiers funkeln. Der Schalk blitzt aus seinen Augen. Nach Selenskyj nun also Putin, und wen, um Himmels willen, will er im Kaukasus treffen? Schlagartig bin ich hellwach. Meinen bereits fertig getippten Text muss ich nochmals umschreiben. Natürlich sage ich zu. Noch auf dem Weg nach Budapest s ...