Benjamin: Wir lernten uns bei einer theologischen Ausbildung kennen. Zuerst beachteten wir uns gar nicht, dann ein wenig, dann wieder nicht mehr und dann doch plötzlich sehr. In dieser Phase begann ich Sarah genau zu beobachten. Wie sie geht, wie sie spricht, was sie sagt. Ich fand sie auch sehr schön. Sie verkörperte bald ein Idealbild, vor allem weil ich in einer nicht idealen Beziehung steckte. Dann schaltete ich den Verstand ein und sagte mir: «Manchmal projiziert man die wildesten Ideen in einen Menschen hinein, die sich in der Realität überhaupt nicht bewahrheiten.»
Sarah: Ich hatte eine Enttäuschung hinter mir und war vorsichtig geworden. Meiner Meinung nach ist es wichtig, da ...