Er soll häufig schallend gelacht und manchmal andere zum Lachen gebracht haben. Beim Hamburger Künstlerfest 1930 setzte Hans Henny Jahnn ein Spektakel in Szene, bei dem hinter einem Gazeschleier Menschen und Tiere auf der Bühne leibhaftig agierten, während auf das Gazetuch selbst vielfarbige Figuren und Bilder projiziert wurden. Über allem thronte sichtbar Jahnn, steuerte mit seinen Händen die Lichtregie und sang aus vollem Hals: «Wir haben meistens kaum zu fressen, wir sind beschessen, wir sind Halleluja.»
Das müssen befreiende Momente der Heiterkeit gewesen sein in einem Leben, das wie ein einziger Befreiungsversuch anmutet: aus der Einsamkeit, aus der Hässlichkeit, aus der ges ...