Superhelden und ihre weiblichen Pendants bekämen Depressionen, idyllische Topoi wie Entenhausen sind weit, weit weg. Hier wird eine spannende Lebensgeschichte in Bildern erzählt, mit einem Minimum an grafischem Aufwand: «Persepolis», die Jugendjahre einer Iranerin, die während der islamischen Revolution aufwuchs und mit vierzehn Jahren nach Wien geschickt wurde.
Ausgerechnet in Form eines Comics schildert die in Paris lebende Iranerin Marjane Satrapi ihre Erfahrungen. Das kühne Projekt gelang und erreichte eine Leserschaft jenseits der Heftchenkonsumenten. Im ersten Band, «Eine Kindheit im Iran», begann das Epos, nun liegt der zweite vor: «Jugendjahre».
Mit einer ironischen Volte k ...