Der Tag danach
Die grossen Coral! Vor einem Jahr auf den Plan getreten mit der überzeugendsten Neuerfindung der Sixties seit den Sixties. Wer das nicht gehört hat, glaubt’s nicht. Was aber, fragte man sich damals schon, kann danach noch kommen? Nun ist es da, das zweite Album, und es ist nicht mehr so leicht einzuordnen. Wir diagnostizieren Post-Woodstockstimmung, geplatzte Illusionen, anhaltende Süsse in räucherstäbchengetränkten Räumen, und von der freien Liebe gibt’s hier den Tag danach. Elf Songs, elf Schattierungen von Melancholie mit original Sixties-Rumm-Dum-dum-Bass, Flöten und gelegentlich eingestreuten Folkgitarren. Elende Kulissenschieber, super Album.
The Coral:Magi ...