Oscar Brown Jr. (1926–2005) - Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Ausser im Fall von OBJ. Der Mann stammte aus Chicagos schwärzester Southside, schlug alle roten Teppiche aus, die ihm sein Vater, ein afroamerikanischer Anwalt und Immobilienmakler, ausrollte.
Aber er meinte es gut, und er war gut, als Lyriker, Songschreiber, Sänger, Entertainer. Als politischer Aktivist war er eine der Stimmen der Bürgerrechtsbewegung. Er schrieb Libretti für Musicals, deren Besetzungen er oft in den Street-Gangs der Gettos fand. Er teilte Martin Luther Kings Traum, er war ein Fighter, kein Sozialphilharmoniker. Dafür hatte er zu viel Witz, war zu hip. Er schrieb schräge Fabeln, schwarze Volkspoes ...