Etwas ausserhalb von Palm Springs, wo die amerikanische High Society in den sechziger Jahren Erholung suchte, setzte der Exzentriker Chris Hanley jüngst eine Vision um, die lange in ihm schlummerte. Er nennt sie das «Invisible House», das unsichtbare Haus, das er mitten in der steinigen Wüste angrenzend an den Joshua-Tree-Nationalpark bauen liess. Die Inspiration dazu, sagt er, sei ihm beim Anblick des Monoliths in Stanley Kubricks Wunderwerk «2001: A Space Odyssey» gekommen. Die vom Architekten Tomas Osinski errichtete Stahl- und Glaskonstruktion von 2020 gleicht jetzt allerdings eher einem gefällten New Yorker Wolkenkratzer.
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