Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige; ich war tot und siehe, ich lebe in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel des Todes und der Unterwelt. (Offenbarung 1,17b-18) _ Die Begegnung mit der Wirklichkeit Gottes ist in den meisten Religionen von einem Schaudern begleitet. Deshalb beginnt die Begegnung mit dem Zuspruch, sich nicht zu fürchten. Angesichts der Heiligkeit muss sich der sündhafte Mensch nicht auflösen, auch wenn er zunächst wie tot umfällt. Denn der mächtige Gott ist auch der Gott der fürsorglichen Liebe. Die Spannweite findet darin Ausdruck, dass er der Erste und der Letzte, der Schöpfer und Vollender des Daseins ist. Und ein ...